Universität zu Köln
Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Arbeitsgruppe Faigle/Schrader
Die diskrete Mathematik untersucht die Strukturen (meist) endlicher Mengen und Mengensysteme. Unter die diskrete Mathematik fällt die klassische Kombinatorik, die den Fragen nachgeht, ob es Konfigurationen mit gewissen Eigenschaften gibt, wieviele es davon gibt und ob man sie explizit (algorithmisch) konstruieren kann. Die Hilfsmittel der diskreten Mathematik kommen aus der linearen Algebra und deren Verallgemeinerungen (Polynome, Potenzreihen, Ordnungen und Verbände, lineare Programme, elementare Wahrscheinlichkeitsrechnung) und der diskreten Strukturtheorie (Graphen). Vorkenntnisse: Die Vorlesung setzt Kenntnisse der linearen Algebra und Analysis im Umfang einer üblichen Einführungsvorlesung voraus. Alle weiteren benötigten Hilfsmittel entwickelt die Vorlesung selber. Der Kern der Vorlesung findet sich in dem bei Literatur aufgeführten Buch. Details zusätzlicher Themen werden in der Vorlesung behandelt.
Literatur: M. Aigner: Diskrete Mathematik (Vieweg Verlag, 2001)
© Arbeitsgruppe Faigle/Schrader, letzte Änderung: 26.03.2012