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| ZAIK - Gruppe Faigle/Schrader: Packen | ||
Stauraumoptimierung |
Arbeitsgruppe Faigle/Schrader
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Im Bereich der internen Logistik (Lagerorganisation) als auch im Bereich
der externen Logistik (Transport) treten komplexe Optimierungsprobleme
auf. Dabei kombiniert man das bekannte Vehicle-Routing-Problem - die
Bestimmung kostenoptimaler Touren, auf denen Stationen ausgehend von
einem Depot beliefert werden - mit zwei- und dreidimensionalen
Verpackungsproblemen. Ein solches Problem ist zu lösen, wenn bei der
Auftragszusammenstellung mehrere Kommissionierungswagen durch ein
Fertigungslager gesteuert und mit unterschiedlichen Paketen beladen
werden.
Ein weiteres Beispiel, das im folgenden ausführlich dargestellt werden
soll, ist die effiziente Ausnutzung von Transportkapazitäten bei Speditionen.
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Platzsparendes EinladenIm Idealfall ist die geometrische Anordnung der Waren im Laderaum von vornherein festgelegt. So werden viele Güter auf genormten Paletten (z.B. Europaletten) ausgeliefert, die einfach in Doppelreihen hintereinandergestellt werden. In diesem Fall reicht es aus, die Anzahl der Paletten aufzusummieren, um zu entscheiden, ob alle Aufträge einer Tour im LKW Platz finden. Das Vehicle-Routing-Problem wird dann um eine Kapazitätsbeschränkung erweitert.Dieser überschaubare Rahmen wird jedoch bereits verlassen, wenn - was für viele Arten von Gütern der Normalfall ist - die Paletten ,,überpackt'' werden. Die palettierte Ware ragt dann über die Palettenfläche hinaus, so daß deren Normung ihre problemvereinfachende Wirkung verliert. Häufig sind neben den Paletten auch kartonverpackte Waren zu berücksichtigen, deren Ausmaße stark differieren. Werden nun noch kleinere Kartons auf (gewisse Voraussetzungen erfüllende) Paletten aufgepackt, so sind aus den leicht zu handhabenden Doppelreihen zum Teil sehr unregelmäßige dreidimensionale Packmuster geworden. Eine gängige Ad-Hoc-Methode, sich diesen komplexeren Verhältnissen anzupassen, besteht darin, die Stellflächen oder Volumina der einzelnen Positionen vor dem Aufsummieren mit einem ,,empirischen'' Faktor zu strekken. Diese Vereinfachung ist aber so grob, daß die Abschätzung zwangsläufig entweder zu optimistisch (überladene Touren müssen in der Nachbearbeitung wieder aufgelöst werden) oder zu pessimistisch (LKWs bleiben teilweise leer) ausfällt. Um bessere Ergebnisse zu erzielen, muß für den Zulässigkeitstest ,,Paßt die Tour?'' tatsächlich ein dreidimensionales Packungsproblem gelöst werden.
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Kontakt: |
Frau Teuner Tel.: 0221/470-6030 Fax: 0221/470-5160 contact@zpr.uni-koeln.de |