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| ZPR - Gruppe Faigle/Schrader: Forschungstransfer/Projekte/Mustererkennung | ||
Mustererkennung |
Die maschinelle Erkennung hand- und
maschinengeschriebener Dokumente hat in den letzten Jahren zu
großen Kostensenkungen bei vielen industriellen Anwendungen
geführt, z.B. bei der Erfassung von Überweisungsformularen,
Kreditkartenquittungen und Schecks sowie beim automatischen
Sortieren von Postsendungen. Dabei wird meist eine hohe
Verarbeitungsgeschwindigkeit (mehrere Formulare pro Sekunde) bei
gleichzeitig sehr niedrigen Fehlerraten verlangt, was sowohl den
Einsatz leistungsfähiger Rechner als auch Entwicklung
zuverlässigerer und effizienter Schrifterkennungsverfahren
erfordert. Am ``Zentrum für Paralleles Rechnen'' wurde hierzu
ein umfassendes und flexibles System zur Formularerfassung
entwickelt, das neuartige Zeichenerkennungsmethoden eng mit einer
dynamischen Segmentierung und einer Kontextanalyse koppelt, um so
die erforderliche Zuverlässigkeit zu gewährleisten.
Die rasante Entwicklung der Computer-Hardware in den letzten Jahren ermöglicht den Einsatz von Mustererkennungsverfahren auf PC-basierten Systemen. Dadurch können zunehmend Verfahren in der industriellen Praxis eingesetzt werden, die bislang nur der reinen Forschung vorbehalten waren. Es ist zu erwarten, daß aus der Interaktion zwischen Anwenderbedürfnissen und Grundlagenforschung eine neue Generation von Mustererkennungssoftware hervorgehen wird, die auch hohen Ansprüchen im Dauereinsatz und unter erschwerten Einsatzbedingungen genügen wird. Die aktuellen Arbeiten zur Verbesserung der Praxistauglichkeit richten sich auf die erleichterte Anpassungsfähigkeit unter veränderten Einsatzbedingungen. Die dadurch erforderliche Parameteranpassung der verwendeten Systeme verlangen zumeist ein komplexes algorithmisches Wissen und sind daher ein erheblicher Kostenfaktor. Wünschenswert ist daher die Entwicklung selbstlernender Systeme. Die Mustererkennungsgruppe am ZPR ist auf den folgenden Bereichen tätig:
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