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| ZAIK - Gruppe Faigle/Schrader: Projekte/Datenanalyse/Bausparkollektive | ||
Analyse |
Seit mehr als zehn Jahren besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen den Landesbausparkassen und der Arbeitsgruppe der Professoren Bachem und Schrader. Neben der Erstellung von Gutachten entwickeln wir im ZPR Verfahren und Softwaretools zur Analyse großer Datenmengen sowie zur Simulation von Bausparkollektiven. Weitere Informationen bietet auch der Artikel im Jahresbericht unseres Instituts.
Bei unseren Projektarbeiten finden wir immer wieder Fragestellungen, die einer gründlichen mathematischen Untersuchung bedürfen. Interessenten an Themen für Diplomarbeiten und Dissertationen können sich in unserer Themenbörse darüber informieren.
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Kontakt: |
Thomas Chevalier Tel.: 0221/470-6023 Fax: 0221/470-5160 bauspar@zpr.uni-koeln.de |
Rechnen mit |
Für die Entwicklung eines Bausparkollektivs ist es von großer Bedeutung, welche Struktur der Mitgliederbestand aufweist. Aufgrund des Umfangs der zugehörigen Datenmengen sind detaillierte Analysen erst in jüngster Zeit möglich geworden. Mit Hilfe moderner Hardware und neuer mathematischer Methoden suchen wir nach typischen Verhaltensweisen von Bausparern. Gleichzeitig setzen wir Clusterverfahren ein, um Gruppen möglichst homogenen Verhaltens zu bestimmen. Während sich ein großer Teil der aus der Literatur bekannten Clusteralgorithmen mit Problemen in der Größenordnung von 50 bis 100 Objekten und wenigen Merkmalen beschäftigt, hat man sich bei der Analyse von Bausparkollektiven mit bis zu 2,5 Mio. Objekten und 50 Merkmalen auseinanderzusetzen. Diese Daten liegen aufgrund einer langjährigen Zusammenarbeit des Zentrums für Paralleles Rechnen mit den öffentlichen Bausparkassen vor. Ziel dieser Zusammenarbeit ist die Entwicklung von Instrumenten zur Analyse und Prognose von Bestandsentwicklungen. Die von uns gewonnenen Erkenntnisse fließen in Simulationsmodelle ein, die die Entwicklung eines realen Bausparkollektivs prognostizieren. Außerdem werden Einblicke in das reale Sparverhalten gewonnen. Für kurz- und mittelfristige Vorhersagen ist der Einfluß des bestehenden Kollektivs von vorherrschender Bedeutung. Daher müssen Prognosemodelle, die verläßliche Aussagen treffen sollen, eine getreue Abbildung des Bestands liefern. Für längere Prognosehorizonte ist dagegen die Fortschreibung des Kollektivs in Verbindung mit exogenen Annahmen ausschlaggebend. |